Linz & Remagen: zwei Standorte, ein Verbund
Gehen Sie mit uns auf Zeitreise
Begeben Sie sich mit uns auf eine Reise durch die bewegte Geschichte zweier Krankenhäuser, die fest in ihrer Region verwurzelt sind. Lernen Sie die Historien des Franziskus Krankenhauses in Linz und des Krankenhauses Maria Stern in Remagen kennen, die seit vielen Jahren die medizinische Versorgung vor Ort prägen. Erfahren Sie außerdem, wie die beiden Häuser zusammengefunden haben und die Entstehungsgeschichte des Verbundkrankenhauses Linz-Remagen ihren Lauf nahm. Entdecken Sie die Hintergründe dieser spannenden Entwicklung – viel Spaß beim Lesen!
Franziskus Krankenhaus Linz
1623
Zwei Schwestern des Servitessen-Ordens kommen nach Linz und begründen die Anfänge der Krankenpflege in der Stadt.
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1848
Ignatia Külpmann erwirbt das Linzer Servitessenkloster, um ein Hospital einzurichten. Der Vertrag umfasst die Armen- und Krankenpflege, die Verpflegung und Arzneimittelversorgung sowie die Erziehung von Waisen. Es wird auch ambulante Pflege für weibliche Kranke angeboten.
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1854
Nach dem Tod von Ignatia Külpmann übernehmen die Franziskanerinnen von Nonnenwerth das Kloster. Sie beginnen mit der Pflege von Geisteskranken und arbeiten als Erzieherinnen in einer Bewahr- und Töchterschule.
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1863
Mutter Aloysia Lenders schließt einen Vertrag mit der Armenverwaltung der Stadt Linz. Die Franziskanerinnen übernehmen die Verpflegung der Armen, Kranken und Waisenkinder der Stadt.
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1870
Während des deutsch-französischen Krieges wird im ehemaligen Konvikt ein Lazarett mit ca. 70 Betten eingerichtet. Die erste Ankunft verwundeter Soldaten in Linz erfolgt am 24. August.
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1918
Mit Ausbruch des Ersten Weltkrieges wird der halbfertige Neubau als Kriegslazarett genutzt. Trotz der hohen Zahl Verwundeter unterstützt die Linzer Bevölkerung das Krankenhaus tatkräftig.
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1920
Der Neubau wird fertiggestellt, und der zivile Krankenhausbetrieb wird wieder aufgenommen. Das Krankenhaus fungiert auch als Beratungsstelle für Lungenkranke und wird ab 1932 anerkannte Ausbildungsstätte für Säuglingspflege.
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1939
Unter der Nazidiktatur wird das Schulgrundstück an die Stadt verkauft, und die Mittelschule sowie die Haushaltsschule werden geschlossen. Das Krankenhaus behandelt erneut Soldaten und nimmt evakuierte Geisteskranke sowie 50 Kleinkinder aus einem Kölner Waisenhaus auf.
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1949
Das Krankenhaus entwickelt sich weiter. Die ersten Ärzte werden angestellt, und es entstehen eigene Fachabteilungen für Chirurgie, Wöchnerinnen, Innere Medizin, HNO und Augenheilkunde. Moderne Einrichtungen wie Wasserleitungen, Licht- und Rufanlagen sowie sanitäre Anlagen werden in allen Krankenzimmern installiert.
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1979
Der Umzug in das neue Krankenhaus in Roniger Hof erfolgt. 19 Ordensschwestern ziehen in das neue Gebäude, das gleichzeitig einen Namenswechsel erfährt und fortan „Franziskus Krankenhaus Linz“ heißt.
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2004
Überführung des Franziskus Krankenhauses Linz in die Rechtsform der Angela von Cordier-Stiftung.
Krankenhaus Maria Stern Remagen
1892
Die Witwe des Arztes Dr. Harling richtet das Wohnhaus „Am Anger“ als Zufluchtsstätte für Kranke und Notleidende ein. Die „Harlingsche Stiftung“ erhält den Namen „Maria Stern“ und wird seit ihrer Gründung von den Franziskanerinnen von Nonnenwerth geleitet.
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1949
Umwandlung des Belegkrankenhauses in ein vollwertiges Krankenhaus mit zwei Hauptfachabteilungen: Chirurgie und Innere Medizin.
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1959
Beschluss zum Neubau des Krankenhauses auf gleichem Grundstück. Der gesamte Alt-Komplex wird abgerissen und das heutige Krankenhaus entsteht in zwei Bauabschnitten.
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1974
Eröffnung der Anästhesie- und Intensivabteilung mit fünf Intensivbetten zur Verbesserung der Patientenversorgung.
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1985
Bau und Inbetriebnahme von vier neuen Operationssälen mit modernen Funktionsbereichen zur Erweiterung der chirurgischen Kapazitäten.
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1995
Beginn der umfassenden Generalsanierung des gesamten Gebäudekomplexes zur Modernisierung und Verbesserung der Infrastruktur.
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1998
Eröffnung der Palliativabteilung mit fünf Betten, die spezialisierte Pflege und Betreuung für schwerkranke Patienten bietet.
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1999
Einweihung der neugestalteten pflegerisch-stationären Bereiche. Gründung des „Fördervereins Krankenhaus Maria Stern e.V.“ zur Unterstützung und Förderung des Krankenhauses.
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2004
Überführung des Krankenhauses Maria Stern Remagen in die Rechtsform der Angela von Cordier-Stiftung.
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2006
Abschluss der Erneuerung der Operationssäle als letzter Bauabschnitt der Generalsanierung, wodurch die chirurgischen Einrichtungen auf den neuesten Stand gebracht werden.
Verbundkrankenhaus
Linz-Remagen
2015
Aus dem Krankenhaus Maria Stern Remagen und dem Franziskus Krankenhaus Linz wird das Verbundkrankenhaus Linz-Remagen.
2022
Zum 01.01.2022 wird das Verbundkrankenhaus Linz-Remagen in die Trägerschaft der „Krankenhausverbund Linz/Remagen gemeinnützige GmbH“ überführt, mit der Angela von Cordier-Stiftung als alleiniger Gesellschafterin.
2025
Im März 2025 wird ein Insolvenzverfahren eingeleitet. In Folge wird das Krankenhaus Maria Stern Remagen zum Ende des Jahres geschlossen. Die Medizinisches Versorgungszentren in Remagen, Sinzig und Linz bleiben erhalten.