Wenn der Schmerz bleibt, sind wir da
Wenn der Schmerz seine natürliche Warnfunktion verloren und sich zu einem eigenen Krankheitsbild entwickelt hat, wird eine spezielle Behandlung erforderlich. Eine interdisziplinäre Schmerztherapie in einer besonderen Einrichtung ist stets dann erforderlich, wenn diese mit den Methoden der zunächst zuständigen einzelnen Fachgebiete nicht oder nur unzureichend erfolgreich ist oder war. In unserer Schmerztherapie, einer ausgewiesenen Fachabteilung für unsere beiden Standorte Linz und Remagen, behandeln wir Patient:innen mit chronischen Schmerzen.
Der Schmerz als eigener Krankheitswert
In unserer Schmerztherapie, einer ausgewiesenen Fachabteilung für beide Standorte im Krankenhausplan Rheinland-Pfalz, werden Patient:innen mit chronischen Schmerzen behandelt. Bei den Betroffenen hat der Schmerz seine eigentliche Warnfunktion verloren und einen eigenen Krankheitswert entwickelt. Eine Schmerztherapie kann nicht Aufgabe eines Fachgebietes sein, sondern muss in Zusammenarbeit von verschiedenen ärztlichen, psychologischen, physio- und ergotherapeutischen sowie pflegerischen Fachtherapeut:innen realisiert werden. Die Interdisziplinarität ist daher der Kern einer jeden Schmerzeinrichtung.
Chefarzt
Dr. med. Thorsten Luecke
Chefarzt
Facharzt für Anästhesiologie
- Spezielle Schmerztherapie
- Intensiv- und Notfallmedizin
- Palliativmedizin
- Suchtmedizin
- Verkehrsmedizin
- Biofeedback-Therapeut
- Transfusionsmedizin
- Transplantationsbeauftragter nach Curriculum der BÄK
- Psychosomatische Grundversorgung (KV)
- Hypnosetherapie
- OP-Manager BDA/DGAI
- Zertifizierter Systemauditor
- Fachkunde Geriatrie
Franziskus Krankenhaus Linz
Magdalena-Daemen-Straße 20
53545 Linz am Rhein
Telefon: 02644 55-3612
E-Mail: schmerzambulanz@krankenhaus-linz.de
Dr. med. Thorsten Luecke
Chefarzt
Facharzt für Anästhesiologie
- Spezielle Schmerztherapie
- Intensiv- und Notfallmedizin
- Palliativmedizin
- Suchtmedizin
- Verkehrsmedizin
- Biofeedback-Therapeut
- Transfusionsmedizin
- Transplantationsbeauftragter nach Curriculum der BÄK
- Psychosomatische Grundversorgung (KV)
- Hypnosetherapie
- OP-Manager BDA/DGAI
- Zertifizierter Systemauditor
- Fachkunde Geriatrie
Valentina Kostova-Soff
Oberärztin - Leitung der Schmerztherapie Linz
Fachärztin für Anästhesiologie
- Zusatzbezeichnung Spezielle Schmerztherapie
- Zusatzbezeichnung Notfallmedizin
- Dozentin für Anästhesie in der Pflegeschule
Dr. med. Ronald Richter
Oberarzt
Facharzt für Neurochirurgie
- Zusatzbezeichnung Notfallmedizin
Unsere medizinischen Leistungen
-
Medikamentöse Therapie
-
TENS (Transcutane Elektrische Nervenstimulation)
-
Blockaden-Regionalanästhesie (z. B. PDA-PCA)
-
Manual- und Neuraltherapie
-
Akupunktur
-
Biofeedback
-
Entspannungsübungen (Jacobson Hypnosetherapie)
-
Testungen von Opiaten oder Rückenmarksstimulation
Krankheitsbilder
- Unspezifische Rückenschmerzen (z. B. Postlaminektomiesyndrom)
- Muskelschmerzen (z. B. Myositiden, Fibromyalgie)
- Schmerzen des Gelenkapparates (z. B. Morbus Bechterew, Arthrose)
- Persistierende Schmerzen nach Trauma (z. B. Brüche, Operationen)
- CRPS (Sudeck-Syndrom, z. B. nach Bagatelltrauma)
- Deafferenzierungsschmerz (z. B. Phantomschmerz)
- Neuropathisches Schmerzsyndrom (z. B. Diabetes, Alkoholtoxisch)
- Systemische Schmerzen (z. B. HIV-Infektion, Sklerodermie)
- Rheumaschmerzen (z. B. PCP, Psoriasis)
- Kopfschmerzen (z. B. Migräne, Trigeminusneuralgie, Spannungskopfschmerz)
- Gesichtsschmerzen (z. B. Atypischer Gesichtsschmerz, Myarthropathie, Costensyndrom)
- Tumorschmerz (z. B. Mamma-Ca, Prostata-Ca)
Zweitmeinungszentrum Rückenschmerz
Mit dem Versorgungsstärkungsgesetz erhalten Versicherte einen Rechtsanspruch auf eine unabhängige, ärztliche Zweitmeinung bei bestimmten mengenanfälligen, planbaren Eingriffen (§ 27 b SGB V Zweitmeinung)
Wir sind Zweitmeinungszentrum für folgende Krankenkassen:
- Handelskrankenkasse (HKK)
- Betriebskrankenkasse RWE (BKK RWE)
- Kaufmännische Krankenkasse – KKH
- BAHN BKK
- BKK PFALZ
Chronischer Schmerz Selbsthilfegruppe Linz
Gegenseitig helfen
Hilfe zur Selbsthilfe
Organisation/Kontakt: Andrea Braun
Email: SHG_Linz-A.Braun@t-online.de
Multimodale Schmerztherapie
Die multimodale Schmerztherapie ist die modernste, wissenschaftlich fundierte Therapieform zur Behandlung von chronischen Schmerzzuständen. Grundlage dieser Therapieform ist das Verständnis von chronischem Schmerz als eigenständiger Krankheit und bio-psycho-sozialem Problem.
Das interdisziplinäre Behandlungsteam besteht aus speziell ausgebildeten Fachärzt:innen, Psycholog:innen und Ko-Therapeut:innen aus der Krankenpflege und Physiotherapie. Einmal wöchentlich findet eine interdisziplinäre Teambesprechung statt, in der eine integrative Beurteilung des Therapieverlaufs der einzelnen Patient:innen und ggf. eine Abstimmung der einzelnen Therapeut:innen und Therapieformen stattfindet.
Eine multimodale Schmerztherapie ist bei Patient:innen mit folgenden Problembereichen angebracht:
- Chronische Schmerzerkrankung
- Mangelnder Erfolg ambulanter schmerztherapeutischer Maßnahmen
- Medikamentenabhängigkeit oder -fehlgebrauch
- Manifeste oder drohende Beeinträchtigung der Lebensqualität und/oder der Arbeitsfähigkeit
- Psychosoziale Beeinträchtigung
- Gravierende psychische Begleiterkrankung
- Gravierende somatische Begleiterkrankung
Das Therapieprogramm sieht in der vorliegenden Form eine Kombination von invasiven Therapiemaßnahmen, …
- Gelenkinfiltrationen
- Leitungsanästhesien
- Regionalanästhesien
… konservativen Therapiemaßnahmen …
- Physikalische Therapie
- Progressive Muskelentspannung
- Aufmerksamkeitslenkung
- Psychotherapeutische Begleitung
- TENS – Reizstromtherapie
- Biofeedback
- Psychoedukation – Hilfe zur Selbsthilfe
- Selbsthilfegruppe
… und Sozialberatung in arbeitsrechtlichen und finanziellen Problemen vor.
Förderung des Genesungsprozesses
Durch die Möglichkeit der Kombination von invasiven und konservativen Maßnahmen ist eine Steigerung der Wirksamkeit der einzelnen Therapieformen zu erwarten: durch die invasiven Maßnahmen kann, bei guter Indikationsstellung, eine sofortige und z. T. anhaltende Schmerzreduktion erzielt werden. Die dadurch erzielte Entkoppelung von körperlicher Aktivität und Schmerz unterbricht kurzfristig den Angst-/Vermeidungszyklus und fördert damit längerfristig die Motivation, die Therapiemaßnahmen ambulant und in Eigenverantwortung weiterzuführen. Dies ist wiederum die Voraussetzung für die Unterbrechung der Schmerz-Chronifizierung und Förderung des Genesungsprozesses.
Kooperationspartner
Privatpraxen Dr. Scheib & Instituto Dr. Scheib
Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Dr. Scheib und sein Team sind Vorreiter im Feld der medizinischen Ketamintherapie in Europa. Begleitende Behandlungen mit Hypnose, Psychotherapie, rTMS und Neurofeedback wirken dadurch deutlich besser. Damit entsteht ein wichtiges Zeitfenster, in dem intensiv mit den Patient:innen therapeutisch gearbeitet werden kann. Durch diese intensive Kurztherapie (ca. 10 Tage – 3 Wochen) wird eine dauerhaft anhaltende Verbesserung der Symptome erzielt. Selbst bei therapieresistenten Depressionen erzielen wir mit unserer Therapie schnelle und nachhaltige Ergebnisse.
Wir bieten ambulante und stationäre Behandlungen in einem angenehmen und absolut diskreten Ambiente in Berlin, München, Mallorca und Andalusien.
Innovative Behandlung mit Ketamininfusionen in Kombination mit Hypnose, Psychotherapie, repetitiver Transkranieller Magnetstimulation (rTMS) und Neuromodulation.
Individualisierte, intensive Kurztherapien bei:
- Depressionen
- Burnout
- Angststörungen
- Zwangserkrankungen
- Sucht / Abhängigkeit
- chronischen Schmerzen
- anderen psychosomatischen Erkrankungen
Team Linz
Anke Schüßler
Fachärztin
Fachärztin für Neurochirurgie
Hyun-Ja Choi-de Hoog
Fachärztin
Fachärztin für Anästhesie
- Notfallmedizin